Das Märchen vom DFB Pokal

Es war einmal vor (nicht all zu) langer Zeit, in einem blau-weißen Land….

Augsburg – Dooofmund (BVB) – danach war vergangene Saison Ende im Gelände. Dieses Jahr schon nach Darmstadt 98 – doch wollen wir mal von Vorne anfangen.

Es ist ein weiterer Tag in diesem unendlich heißen Sommer. Wieder füllt sich der Parkplatz vor der Nord und der umliegenden Umgebung. Wieder Wasserwerfer auf den Straßen – Polizei bereits am Ortseingang. Schreckt uns das ab? Nein! Niemals! Wir lieben diese Stadt und den Verein!

Es ist Freitag, die Sonne ist dem Untergang nicht fern, das Stadion füllt sich. Von Endzeitstimmung keine Spur, denn es fängt gerade erst an; DFB Pokal! Flutlicht! Die Luft, sie brennt!

Die Fans, die Mannschaft, alle sind heiß auf die Partie. Ob es wohl ähnlich spektakulär wird wie in der vergangenen Saison?
Dieses Jahr heißt der Gegner Darmstadt 98. Liga Konkurrent. Normalerweise eine Nuss, die zu knacken ist. Doch unser Jens (Härtel) mahnte schon vor der Partie, dass es gegen einen Erstligisten wohl einfacher wäre.
Vielleicht hat er recht, vielleicht auch nicht. Auf 8 Positionen gleich hat er gewechselt. Hat es uns geschadet? Nein. Wie gewohnt spielt der breit gefächerte Kader stark auf. Unglücklicher weise gerieten wir bereits nach drei Minuten in den 0:1 Rückstand. Hamman hat seinen Job getan, leider zu nah im/am 16 Meter Raum. Der Elfer war (irgendwie schon) berechtigt – auch wenn wir es nicht glauben wollten. 

Was wir danach zeigten, war eine moralische Meisterleistung! Spielbestimmend und selbstbewusst war unser Auftreten. Darmstadt kam zu keiner weiter relevanten Chance. Leider nutzen wir unsere 99,999% prozentigen Chancen nicht. Auch nicht in der zweiten Hälfte. So blieb es leider bei diesem verkorksten 0:1. 

Zum Schiedsrichter – kein Kommentar. (Jeder kann mal einen schlechten Tag haben, aber so einen? Egal…)

Was nehmen wir aus diesem Spiel also mit:
Darmstadt ist nicht unschlagbar (gut zu wissen, denn wir treffen sie noch zwei mal in der Liga), der breit gefächerte Kader funktioniert, das System von Härtel geht auf, an der Chancenverwertung müssen wir noch arbeiten, die Stimmung im Stadion stimmt (auch wenn es nicht gänzlich ausverkauft war). 

Übrigens, ich habe mitleid mit jenen, die die Nordkurve nach dem Spiel säubern durften. Es war wirklich viel Konfetti (es schien so, als bestünde die ganze Tribüne nur noch aus Konfetti  – Yay *-* ! Konfetti!!). Es hat wie immer Spaß gemacht. Also immer wider gerne Konfetti! 

Lessons Learned:

Befestige die Fahne mit Karabiner und sie wird nicht auf „halb neune“ hängen xD

Ja – auch wir lernen dazu, sowas wie am ersten Spieltag passiert uns nie wieder! 

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